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Herbstkulturfahrt zur Isola del Garda und nach Desanzano


AUSFLUG DES MUSEUMSVEREINS BOZEN ZUR “ISOLA DEL GARDA” UND NACH DESENZANO AM 5. OKTOBER 2019

Nahe dem brescianischen Westufers des Gardasees, unweit der Bucht von San Felice del Benaco, gilt die Insel seit Jahrhunderten als Inbegriff des Mystizismus (der Heilige Franziskus von Assisi gründete hier die erste kleine Gemeinschaft). Heute verdankt sie ihren Charme der außergewöhnlichen Villa, die im neugotisch-venezianischen Stil vom Architekten Luigi Rovelli im frühen 19. Jahrhundert entworfen wurde. Die Villa ist ein prunkvoller Bau, reich an wundersamen architektonischen Details.
Eines der Juwelen der Villa ist ein Ölgemälde aus dem 16. Jahrhundert, welches von Carlo Carloni gefertigt wurde.
Zu ihren Füßen erstrecken sich bis zum See Terrassen und blühende italienische Gärten, die mit ihrer üppigen Vegetation und ihrem Reichtum an heimischen sowie exotischen und seltenen Pflanzen jedes Herz zu erfreuen vermögen.
Durch die Gassen der Altstadt von Desenzano kommt man zum Castello di Desenzano. Die Burg wurde im Jahr 1000 hauptsächlich als Verteidigungsanlage gegen die Ungarn und als Schutzunterkunft oder Fluchtburg für die Bevölkerung erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie jedoch vielfach Gegenstand und Austragungsort  zahlreicher Kämpfe, die erheblich zum Verfall der Festung beitrugen. Am Ende blieben nur noch der äußere Mauerring sowie die Türme erhalten. Nach einer aufwendigen Restaurierung wurde das Schloss im Frühling 2007 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Um den Hafen und in der Altstadt bezeugen wunderschön restaurierte Handelshäuser die lange Tradition Desenzanos als eines der wichtigsten Handelszentren Oberitaliens.
Ein signifikantes Beispiel römischer Lebenskultur und Baukunst ist die römischen Villa in Desenzano,mit ihren wunderbaren Mosaikfußböden eines der wichtigsten archäologischen Zeugnisse der großen spätantiken Villen in Norditalien. 

  • Bericht des Museumsvereins zu seinem 10 jährigem Bestehen, 1892

    „Als der Museumsverein Bozen als Nachfolger und Erbe des „Christlichen Kunstvereines“ vor 10 Jahren unter dem Protectorate Sr. Kais. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Heinrich ins Leben gerufen wurde, geschah dies in der Absicht, in ihm einen Wächter zu bestellen, dessen Beruf und eigenstes Interesse es sein sollte, der grenzenlos überhandnehmenden Verschleppung einheimischer Kunstwerke und Denkwürdigkeiten entgegenzutreten und diese nach Möglichkeit für immer in unserer Gegend zu halten. Zugleich sollte der Verein es sich angelegen sein lassen, die in unserer Gegend noch befindlichen Kunstsachen durch temporäre Ausstellungen dem Publikum zugänglich und dieses mit Werken alter und neuer, einheimischer und fremder Meister thunlichst bekannt zu machen und dadurch auf Weckung und Förderung des Kunstsinnes wohlthätig einzuwirken.“ (aus: Bericht des Museumsvereins zu seinem 10 jährigem Bestehen, 1892, zit. in Festschrift 100 Jahre Museumsverein Bozen)

  • Die Sammlungen des Museumsvereins

    Die Bestände des Bozner Stadtmuseums sind zum größten Teil Eigentum des Museumsvereins. Es handelt sich dabei um eine der bedeutensten kunsthistorischen Sammlungen im historischen Tirol, die in mehr als 125 Jahren Vereinsgeschichte zusammengetragen wurde. Einen kleinen Teil möchten wir auf diesen Seiten zeigen.