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Frühlingskulturfahrt 2019 Weimar – Erfurt – Leipzig – Naumburg – Freyburg

REISE DES MUSEUMSVEREINS BOZEN
WEIMAR-ERFURT-LEIPZIG-NAUMBURG-FREYBURG
vom 1. bis 5. Mai 2019

Die diesjährige Frühjahrskulturfahrt des Museumsvereins Bozen führte auf den Spuren von Goethe, Schiller und dem Bauhaus nach Weimar, Erfurt, Leipzig, Naumburg und Freyburg.
Unter kompetenter Führung unternahm die starke Reisegruppe einen Altstadtrundgang durch Weimar mit Marktplatz, Stadtschloss, Stadtkirche St. Peter und Paul, Theaterplatz, Schillers und Goethes Wohnhaus, Park an der Ilm und Goethes Gartenhaus, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Fürstenhaus sowie Besichtigung des neuen, eben erst eröffneten Bauhaus-Museums.
In Erfurt, der Hauptstadt von Thüringen, wurde die historische Altstadt mit dem Dom St. Marien, in dessen Chor Luther zum Priester geweiht wurde, besucht. Weiter führte der Rundgang zum Fischmarkt und zu der berühmten Krämerbrücke bis hin zum Augustinerkloster, wo Luther von 1505 bis 1511 als Mönch lebte. 
Beim ganztägigen Ausflug nach Leipzig erkundete man die Altstadt mit Mädlerpassage, dem Augustusplatz mit Oper und Gewandhaus, dem Marktplatz mit dem Alten Rathaus und der Alten Waage sowie der Nicolai- und Thomaskirche. Natürlich durfte ein Mittagessen im berühmten historischen Auerbachs Keller nicht fehlen. Der Besuch des Grassi-Museums schloss sich daran an. Die Rückfahrt führte am Völkerschlachtdenkmal vorbei.                                                                                                        In Naumburg beeindruckte die Einzigartigkeiten des Doms mit den berühmten Arbeiten des "Naumburger Meisters" aus der Mitte des 13. Jhds.,dem wirklichkeitsnah gestalteten Passionsrelief am Westlettner sowie den Stifterfiguren im Westchor.
Ein kurzer Abstecher führte zuletzt nach Freyburg mit Erinnerungsstätten an den großen Turnvater Friedrich Ludwig Jahn und mit einem einzigartigen romanischen Tor an der St. Marienkirche.

 

 

 

  • Bericht des Museumsvereins zu seinem 10 jährigem Bestehen, 1892

    „Als der Museumsverein Bozen als Nachfolger und Erbe des „Christlichen Kunstvereines“ vor 10 Jahren unter dem Protectorate Sr. Kais. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Heinrich ins Leben gerufen wurde, geschah dies in der Absicht, in ihm einen Wächter zu bestellen, dessen Beruf und eigenstes Interesse es sein sollte, der grenzenlos überhandnehmenden Verschleppung einheimischer Kunstwerke und Denkwürdigkeiten entgegenzutreten und diese nach Möglichkeit für immer in unserer Gegend zu halten. Zugleich sollte der Verein es sich angelegen sein lassen, die in unserer Gegend noch befindlichen Kunstsachen durch temporäre Ausstellungen dem Publikum zugänglich und dieses mit Werken alter und neuer, einheimischer und fremder Meister thunlichst bekannt zu machen und dadurch auf Weckung und Förderung des Kunstsinnes wohlthätig einzuwirken.“ (aus: Bericht des Museumsvereins zu seinem 10 jährigem Bestehen, 1892, zit. in Festschrift 100 Jahre Museumsverein Bozen)

  • Die Sammlungen des Museumsvereins

    Die Bestände des Bozner Stadtmuseums sind zum größten Teil Eigentum des Museumsvereins. Es handelt sich dabei um eine der bedeutensten kunsthistorischen Sammlungen im historischen Tirol, die in mehr als 125 Jahren Vereinsgeschichte zusammengetragen wurde. Einen kleinen Teil möchten wir auf diesen Seiten zeigen.